Herr Dr. Balleis, die Lange Nacht der Wissenschaften steht vor der Tür. Die wissenschaftlichen Potentiale sollen einer breiten Mehrheit zugänglich gemacht werden. Was zeichnet Erlangen in der Forschung besonders aus?
Wir haben in unserer Städteachse ein außerordentlich großes Potential. Erlangen zum Beispiel versteht sich als Hightech-Zentrum Nordbayerns mit dem Schwerpunkt Medizintechnik. In diesem Bereich sind viele Einrichtungen in Erlangen angesiedelt. Stellvertretend für die vielen Einrichtungen möchte ich unser Innovationszentrum für Medizintechnik und Pharma nennen, das insbesondere Existenzgründern und Spin-Offs auf den Gebieten Medizintechnik, Pharma und Biotechnologie zur Verfügung steht. Aber auch unsere Friedrich-Alexander-Universität, die zweitgrößte bayerische Alma Mater, gehört mit ihrer Medizinischen Fakultät zu den angesehensten in Deutschland. Insgesamt kommen noch über 100 mittelständische Unternehmen mit den Schwerpunkten medizinische Forschung, Produktion und Dienstleistung dazu, darunter auch unser Global Player Siemens Medical Solutions. Eine größere medizintechnische Kompetenzdichte mit diesem großen technischem Know-how in einer Stadt mit gut 104.000 Einwohnern findet Sie sonst in Deutschland nicht. Für Erlangen heißt das, dass beinahe jeder vierte Arbeitnehmer in den Bereichen Medizintechnik und Gesundheit tätig ist. Aber nicht nur in Erlangen, sondern in der gesamten Region Nürnberg sind hoch qualifizierte Arbeitnehmer beschäftigt, die mit ihren Arbeitserfolgen die Leistungsfähigkeit der Region eindrucksvoll bestätigen. Nürnberg verfügt in den Bereichen Kommunikation und Energie über hervorragende Kompetenz. Und natürlich hat sich auch unser direkter Nachbar Fürth auf dem wissenschaftlichen Sektor große Meriten verdient und darf sich ja seit diesem Sommer Wissenschaftsstadt nennen. Mit der Ansiedlung neuer Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist Fürth zu einem bedeutungsvollen Zentrum für Gewerbebetriebe, Technologie und Forschung geworden. Nicht vergessen dürfen wir die internationale Bedeutung Fürths durch die weltweit größte Diamantbeschichtungsanlage. Sie sehen, wir verfügen über ein großes, ja fast schon einzigartiges Potential in unserer Region. Und wir haben das ehrgeizige Ziel, dieses noch weiter auszubauen.
Warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, durch die Lange Nacht der Wissenschaft diese Potentiale allen Menschen zu kommunizieren?
Vielen Menschen sind wissenschaftliche Themen fremd. Die Macher der langen Nacht können mit ihrem großen Angebot hier Abhilfe schaffen und wissenschaftliche Themen den Menschen näher bringen. Zudem können sich die Bürger aus erster Hand einmal informieren, was unsere Städteachse in wissenschaftlicher Hinsicht alles zu bieten hat. Wie eingangs bereits gesagt, ist dies eine ganze Menge. Die Veranstaltung soll aber auch Wissenshungrige und Wissensvermittler zusammenzubringen. Und genau dies gelingt den Organisatoren mit ihrem guten Mix, bestehend aus Führungen, Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen, Experimente und vielem mehr.Â
Herr Dr. Balleis, was sind Ihre persönlichen Erwartungen an die Lange Nacht der Wissenschaften?
Für die Region Nürnberg-Fürth-Erlangen ist die Lange Nacht der Wissenschaft ein einmaliger Höhepunkt. Ich erhoffe mir daher reges Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Es gibt ein interessantes Angebot, bestehend aus 90 Veranstaltungsorten mit über 500 verschiedenen Themen. Es ist alles dabei, von A wie Anatomie bis Z wie Zoologie. Besonders freut es mich, dass es auch in diesem Jahr am Nachmittag wieder ein spannendes Kinderprogramm gibt. Die Bürger der Metropolregion, ob Jung oder Alt, können also die Faszination von Forschung und Lehre so richtig erleben. Danken möchte an dieser Stelle den fünf regionalen Hochschulen, den beteiligten Instituten, allen innovativen Unternehmen und den Sponsoren, die diese Mammutveranstaltung erst möglich machen. In diesem Sinn wünsche ich allen Besuchern spannende, informative und zugleich auch unterhaltsame Stunden.
Vielen Dank Herr Dr. Balleis für diese interessanten Einblicke.
Television aus der
Television aus der Datenleitung wird sich 2010 unaufhaltbar weiter entwickeln. Mediatheken, Live- und 70-640 exam on-demand-Streams im Web wachsen, die Qualität steigt durch den Ausbau der Bandbreiten, Sendeprogramm-Muster werden immer unrelevanter, "on demand" punktet. IP-TV wird weg nur 70-632 von Laptop und PC mehr den Standort des bisherigen TV-Gerätes in unserem Wohnzimmer weiter erreichen.
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Eine sehr spannende Entwicklung wird sich hier auch durch die Konvergenz von TV und Internet entfachen: Kollektive 70-564 Interaktion der Zuschauer. Was ich Anfang 2009 rückständig mit "twittern & Co. beim Fernsehen schauen" noch als völligen Schmarrn betrachtet habe, wird sich zu "twittern 70-562 free dumps, facebooken usw. im Fernseh-Bild" bewegen und mich weiter vom Nutzen faszinieren und überzeugen.