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Montag, 12.09.2011

Wissenschaftsnacht - die Dritte

Presseinfo | Die Lange Nacht der Wissenschaften | 02.10.2007

Die Region Nürnberg-Fürth-Erlangen hat wieder einiges zu bieten! Bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 20. Oktober präsentieren sich 300 Programmanbieter an 90 Veranstaltungsorten mit über 500 Programmangeboten. Sonderbusse bringen die Besucher bequem zu den Hochschulen des Städtedreiecks, zu kommunalen Einrichtungen, wissenschaftlichen Instituten sowie forschungsaktiven Unternehmen. Nachwuchswissenschaftler können am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr beim Kinderprogramm Wissenschaft hautnah erleben.

Fakten-Fakten-Fakten

Das Programm steht nun fest: Rund 300 Veranstaltungsanbieter werden die Besucher am Samstag, den 20. Oktober 2007 von 18 bis 1 Uhr in die faszinierende Welt von Forschung und Lehre entführen. Dazu zählen wieder die fünf Hochschulen der Region, Forschungsinstitute wie Fraunhofer, städtische Einrichtungen wie das Planetarium oder die Umweltanalytik Nürnberg und forschungsaktive Unternehmen. Die Programmpartner bieten Führungen, Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen, Rundgänge, Experimente und Praxisbeispiele an, um den Besuchern auf vielfältige Weise die unterschiedlichen Wissenschaftszweige nahe zu bringen. Etwa 40 Shuttlebusse sind auf 6 Sonderbustouren unterwegs, um die Besucher zu den 90 Veranstaltungsorten zu bringen. Über 500 Programmangebote decken alle Wissensgebiete von A wie Anatomie bis Z wie Zoologie ab. 

Highlights

Mit rund 250 Programmangeboten stemmt allein die Universität Erlangen- Nürnberg fast die Hälfte des Abendprogramms. Zu den Höhepunkten zählt die Zaubervorlesung, bei der chemische Experimente in einer Show von Zaubertricks, Explosionen und Lichteffekten demonstriert werden.

Das Humangenetische Institut veranschaulicht dem Besucher sein eigenes Erbgut anhand von Experimenten. Die Philosophische Fakultät stellt im „Jahr der Geisteswissenschaften“ Buchstaben, Schriften, Sprachen und die Geschichte in den Mittelpunkt. Mit Hilfe von Rollenspielen der Studenten zeigen die Juristen der Universität, wie ein römischer Strafprozess ablief.

Bei der Max-Planck-Forschungsgruppe können die Besucher erleben wie dort Glasrohre zu langen Glasfasern gezogen werden und so die längsten Löcher der Welt entstehen. Auch die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg präsentiert sich auf ihrem Campus zwischen Prinzregentenufer und Wöhrder See mit einem umfangreichen Programm und einem äußerst breiten Fächerspektrum. Die Besucher können spektakuläre Experimente zum Blitz- und Überspannungsschutz im Hochspannungslabor erleben, Industrierobotern beim Malen ihres Wunschbilds zusehen, beim Sturm im Kanal testen, welche  Fahrzeugform am strömungsgünstigsten ist oder bei der Late-Night-Show am Mikroskop Proben aus Gewässern, Lebensmitteln oder im Labor gezüchteten Mikrooragnismen-Kulturen untersuchen.

Bei der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg kommen Ohren in den Genuss von Klassik über Tango bis Jazz und erleben die unterschiedlichsten Musikinstrumente. Die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bietet einen Einblick in die künstlerischen Techniken und lässt die Besucher in das Lehrprogramm schnuppern. Das Thema Zeit betrachtet an diesem Abend die Evangelische Fachhochschule Nürnberg aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Im Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT in der Uferstadt Fürth erfährt der Besucher durch Vorträge und Kinovorführungen alles über den Einsatz von Röntgenstrahlen. Am Fraunhofer IIS wird zum 20. Jubiläum auf Welterfolge wie MP3 oder das „iPod-Format“ AAC zurückgeblickt. Am IISB können die Besucher selbst Kristalle züchten oder erfahren, welche kleinen Stromfresser in unseren Wohnungen stecken und wie mit intelligenten und innovativen Lösungen oft drastische Einspareffekte erzielt werden können.

Nürnberg-Fürth-Erlangen

In Nürnberg-Fischbach gibt die neu aufgebaute Verkehrs- und Betriebszentrale der Autobahndirektion Nordbayern Einblicke in die Hauptaufgaben zur Verkehrs- und Betriebsüberwachung der angeschlossenen Verkehrsbeeinflussungsanlagen und Tunnelsysteme. Auf der Tour Nürnberg Ost zeigt das Bildungszentrum wie man spielend mit E-Games schlauer wird und das IAB geht der Frage nach, ob es erkennbare Muster bei der Verteilung der Geburtstage gibt und ob sich etwa Ausländer und Deutsche hier unterscheiden.

Auf einer Tour vom Zentrum in den Nürnberger Westen lockt die LGA die Besucher mit Vorführungen zum Thema Warenprüfung und Sicherheit. Die LGA-Experten geben Informationen zu Patenten, Marken und Geschmacksmustern. Im Klinikum Nürnberg-Nord demonstrieren Ärzte und Physiker wie sich Obst, Gemüse oder gar drei Bratwürste im Weckla in der Computertomographie, Magnetresonanztomographie, digitalen Mammographie oder Subtraktionsangiographie darstellen lassen. Der Bayerische Rundfunk bietet dem Besucher Vorträge und Vorführungen und demonstriert, wie Podcasting funktioniert. Das etz als Energiedienstleistungszentrum in der Metropolregion Nürnberg vereint unter seinem Dach 25 innovative Firmen, Existenzgründer oder Projektgruppen. Zu der Langen Nacht der Wissenschaften bietet das etz unterschiedliche Themen an, um die Welt der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zu veranschaulichen. In der Fürther Uferstadt kann das Technikum besucht werden, wo neue Leichtbauweisen entwickelt werden, die der Forderung nach reduzierten Schadstoffemissionen und gleichzeitig steigender Motorenleistung gerecht werden.

Im Erlanger Norden präsentieren sich die Erlanger Stadtwerke erstmals der Öffentlichkeit mit ihrer Netzleitstelle, in der alle Informationen der Kunden und die Daten aus den Netzen zusammenlaufen und zur Steuerung rund um die Uhr verarbeitet werden. Im IZMP Erlangen stellen sich 14 innovative Forschungsunternehmen aus dem Medizinbereich vor und das Bayerische Laserzentrum (BLZ) präsentiert die vielfältigen Einsatzgebiete für die Lasertechnik anhand von Live-Demonstrationen und Exponaten. Schwerpunktthemen sind unter anderem Laserstrahlschweißen, -beschriften und Rapid Manufacturing.  Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gibt im Erlanger Süden Informationen über Herkunft, Güte und Wirkung von Lebensmitteln und macht Laborführungen zu Gammelfleisch und Co.

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Die Finanzierung der von den Nürnberger Nachrichten präsentierten Veranstaltung ist auf mehrere Schultern verteilt. Das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt die Wissenschaftsnacht von Beginn an. Auch die Sparkassen aus Nürnberg, Fürth und Erlangen, die sich als führende Finanzdienstleister mit ihrem Engagement für die Wissenschaftsnacht in der Region stark machen, sind als Sponsoren von Anfang an vertreten.

Unter den Sponsoren sind namhafte Konzerne der Region, die selbst als Programmanbieter aktiv sind. Mit mehr als 35.000 Mitarbeitern größter Arbeitgeber in der Region bietet Siemens u.a. im Airport Center in Fürth spannende Führungen durch die Gepäckbeförderungsanlage. In der Zweigniederlassung Nürnberg zeigen die Techniker welche Testfälle an der neuen fahrerlosen Nürnberger U-Bahnlinie U3 absolviert werden. Dank ihrer Testanlagen kann die automatische U-Bahn schneller realisiert werden, denn Testfahrten in den echten U-Bahnröhren nehmen erheblich mehr Zeit in Anspruch. Das viertgrößte Marktforschungsunternehmen der Welt, die GfK, zeigt wie die aktuellen TV-Zuschauerquoten entstehen, wer dahinter steckt und was mit den Daten passiert. Neu dazugekommen sind die Bayerische Landesbank sowie Staedtler und PricewaterhouseCoopers (PwC), die auch als Programmpartner aktiv sind.

PwC, eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland, informiert über die zunehmend abwechslungsreicher werdenden Berufe des Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters. Der global agierende Schreib- und Zeichengerätehersteller Staedtler, gibt den Besuchern u.a. die Möglichkeit die Nürnberger Produktion und die Staedtler-Eurologistik bei laufendem Betrieb zu besichtigen. Die BayernLB engagiert sich stark in der Wissenschaftsförderung für die Region und verleiht jährlich den Wissenschaftspreis in Bayern, der das Engagement von Jungakademikern für die Lösung hochkomplexer, bankwirtschaftlicher Fragestellungen würdigt.  

Früh übt sich

Aufgrund der regen Nachfrage des Kinderprogramms vor zwei Jahren, wird dieses fortgesetzt. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr werden die Nachwuchswissenschaftler wieder voll auf ihre Kosten kommen. Die Programmpartner präsentieren an 20 Veranstaltungsorten 40 speziell auf Kinder zugeschnittene Angebote, und sind schon gespannt, mit welchen Fragen die Kinder sie in diesem Jahr herausfordern werden.  

Eintrittskarten und Programmhefte

Der Kartenvorverkauf startet am 15. September 2007. Erwachsene zahlen 10 Euro, Schüler und Studenten 7 Euro. Das Wissenschaftsticket berechtigt zum Eintritt in alle teilnehmenden Institutionen, zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VGN-Netz sowie aller sechs Busshuttles, die von 18 bis 1 Uhr verkehren. Im Kinderprogramm können mit einem Erwachsenen-Ticket bis zu vier Kinder unter 15 Jahre mitgenommen werden. Kinder unter sechs Jahren sind generell frei. Die Programmhefte zur Langen Nacht der Wissenschaften werden ebenfalls ab 15. September an allen Vorverkaufsstellen sowie bei den beteiligten Veranstaltungsorten, Schulen, Bibliotheken, Stadtinformationszentren, Tourismusämtern und Volkshochschulen erhältlich sein.